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Dienstag, 22. Januar 2013

Sin City 2 - Produktionsupdate!


Wie Robert Rodriguez jetzt in einem Interview bekannt gab, ist die Introstory des neuen Sin City Teils "A Dame for A Kill" bereits fertig abgedreht. Der Rest der folgenden zwei oder drei Episoden des Films werden gedreht, wenn die benötigten Schauspieler wieder freie Termine in ihrem Kalender haben. Dies gestaltet sich allerdings sehr schwierig, da dies Größen wie Bruce Willis, Mickey Rourke, Josh Brolin, Rosario Dawson, Jessica Alba und Joseph Gordon Levitt sind. Letzterer wird, wie nun wissen, eine komplette Storyline sein Eigen nennen können. Er wird einen Spieler verkörpern, der sich mit dem größten Bösewicht der "Sin City" messen und diesen in seinem eigenen Spiel schlagen will. Seine Story wird dann unter dem Namen "The Long Bad Night" laufen.
Wir können uns also auf einen großartigen Film freuen, der wahrscheinlich in den USA schon im Oktober anlaufen wird. Wie lange wir in Deutschland auf eine Veröffentlichung warten müssen, ist noch unklar. Wir halten euch aber natürlich weiter auf dem Laufenden.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Review! Looper

Nachdem ich mich nun gefühlte 100 Stunden mit dem Thema „Zeitreisen“ auseinander gesetzt habe, indem ich sämtliche Foren durchwühlte und zusätzlich noch ein Schaubild zeichnete, um die Theorie meiner Mitbewohnerin zu widerlegen, mache ich mich nun an das Review zu „Looper“.

 

Ich habe mir zwar eine, für mich, schlüssige Erklärung zum ganzen Geschehen machen können, aber trotzdem widerlegt diese nicht die Theorie meiner Mitbewohnerin. Somit lässt sich vorweg nehmen, dass der Film für einigen Gesprächsstoff sorgen kann.

„Looper“ spielt im Jahr 2042, einer mehr oder minder verkorksten Zukunft. Es herrscht Armut und eine hohe Kriminalitätsrate. Unserem Hauptcharakter Joe, gespielt von Joseph Gordon-Levitt, geht es jedoch verhältnismäßig gut, da er die „berufliche Laufbahn“ eines so genannten Loopers eingeschlagen hat. In 30 Jahren werden nämlich die Zeitreisen erfunden, die aber sofort gesetzlich unterbunden werden und nur noch von kriminellen Organisationen im geheimen genutzt werden. Diese nutzen die Zeitmaschinen, um Unerwünschte in der Vergangenheit verschwinden zu lassen, der Looper entsorgt die unerwünschten Personen.

Dabei kommt der Looper nicht umhin sich im Verlauf seiner Karriere selbst zu entsorgen, damit der Loop geschlossen werden kann. Als sich nun unser Hauptcharakter Joe seiner älteren Version, gespielt von Bruce Willis, gegenüber steht, passiert das was nicht passieren darf: der ältere Joe kann entkommen. Es folgt eine Hetzjagd bei der Bruce Willis einigen Staub aufwirbelt.

Um ehrlich zu sein, ist das gerade mal die Hälfte der eigentlichen Geschichte. Da ich aber vorher selbst lediglich diese Informationen dem Trailer entnehmen konnte, war der Rest der Geschichte umso interessanter für mich und möchte dies für euch nicht verderben.

Der Film hat einen interessanten Ansatz und ein phänomenales Ende. Bei dem Thema „Zeitreisen“ fragt man sich natürlich oder ist sich zumindest nicht immer sicher, ob das auch alles so in Ordnung ist was da passiert. In der Tat war für mich gleich zu Beginn des Films alles irgendwie unklar. Mit der Zeit kann man dem Geschehen aber immer mehr folgen.

Meiner Meinung nach ist der Film wirklich gut durchdacht und auch gut inszeniert. Vorab gab es einige Kritik daran, dass Joseph Gordon-Levitts Gesicht dem von Bruce Willis angepasst wurde, damit er als jüngere Version dessen glaubwürdiger erscheint. Ich vertrete hierbei den Standpunkt, dass dies ab sofort bitte immer so gemacht werden sollte. Ich halte es für eine gute Idee, warum sollte ich mich damit abfinden und sagen „Ja okay, Joseph Gordon-Levitt sieht nicht aus wie Bruce Willis, ich stell mir jetzt halt einfach vor, dass, wenn er älter ist wirklich so aussieht.“ Natürlich muss man, wenn man Joseph Gordon-Levitt bereits kennt, sich ein bißchen an sein „neues Gesicht“ gewöhnen, aber nach der ersten halben Stunde hat sich das auch erledigt und in ein paar Szenen wirkte er für mich tatsächlich verblüffend wie ein junger Bruce Willis (nur mit schönerem Haar).

Insgesamt hinterlässt Joseph Gordon-Levitt, wie gewohnt, einen guten Eindruck. Bruce Willis als ältere Version von Joe beweist wieder einmal, dass er auch abseits von John McClane & Co. und gute Figur macht. Hinzu kommt, dass der ältere Joe wesentlich komplexer gestrickt ist und, aufgrund der Zeitdifferenz, natürlich andere Motive hat, die dem jüngeren Joe vorenthalten bleiben.

Im Großen und Ganzen empfand ich „Looper“ wirklich sehr erfrischend. Auch wenn das Thema „Zeitreisen“ schon zu genüge in Buch- und Filmform existiert, investiert „Looper“ mehr in die zwischenmenschlichen Beziehungen der Charaktere als um verrückte Experimente mit der Technik. Im Endeffekt geht es tatsächlich um viel simplere Themen, nämlich Liebe, Familie und wie weit ein Mensch eigentlich gehen darf um sich dieser zu erhalten.

Für mich bis jetzt mit „Red Lights“ der Kino-Geheimtipp des Jahres 2012!
 Copyright by Doris

Montag, 6. August 2012

Review! The Dark Knight Rises


“A hero can be anyone. Even a man doing something as simple and reassuring as putting a coat around a little boy's shoulders to let him know that the world hadn't ended.”



Nachdem ich “The Dark Knight Rises” nun zweimal gesehen habe (einmal auf Deutsch, einmal auf Englisch) und jede Menge, sowohl positive, als auch negative Kritiken gelesen habe, wage ich mich an mein eigenes Review und versuche dabei so unvoreingenommen wie möglich zu sein.

Ich weiß immer noch nicht so recht, wie ich eigentlich beginnen soll. Man kann den Film schließlich aus so unterschiedlichen Perspektiven betrachten: als Batman-Fan, als Nolan-Fan, als Batman- und Nolan-Fan, als Nicht-Fan, als Comic-Fan, als Film-Fan, und jede Perspektive birgt einen anderen Grad an Bewertung und damit auch ein komplett anderes Urteil.

„Ein Sturm zieht auf.“ Dieses Zitat aus „TDKR“ beschreibt auch die Reaktionen auf den Film. Teilweise wird der Film in hitzigen Wortgefechten bis ins kleinste Detail auseinander genommen. Eigentlich finde ich das schade, beim Lesen fühlt man sich als wäre man in einen heftigen Streit zwischen seinen Eltern geraten und möchte doch eigentlich nur, dass es aufhört. Dabei entfernt man sich auch immer mehr von dem worum es eigentlich ging.

Ich scheue mich meist davor über Filme zu schreiben, die ich nicht mag oder die mir nicht gefallen. Nicht weil ich Angst habe mit den Konsequenzen (ellenlange Diskussionen) leben zu müssen, sondern weil ich immer das Gefühl habe man ist dann der gehässige kleine Mensch der sagt: „Das Erdbeereis schmeckt hier voll scheiße!“ wenn man bereits ein riesigen Erdbeerbecher vor sich stehen hat.

Was ich damit sagen will ist, dass es immer Menschen gibt denen etwas gefällt, was einem selbst nicht gefällt und man das denen ja nicht vermiesen muss. Damit ist wohl auch hinfällig zu sagen in welche Richtung mein Review geht (mal nebenbei an meine Kollegen, ich finde es schön, dass wir es nicht Kritik sondern Review nennen).

„The Dark Knight Rises“ hat mir gefallen, sehr gut sogar. Über längere Zeit habe ich mich jetzt mit der Aussage auseinandergesetzt, dass „The Dark Knight“ der Beste Teil der Trilogie ist, aber „The Dark Knight Rises“ trotzdem das perfekte Ende ist. Sogar die negativen Kritiken kommen meistens zu dem Schluss, dass „TDKR“ das perfekte Ende für die Trilogie ist.

Und um das mal nebenbei noch zu vermerken, negative Kritik auf so hohem Niveau lese ich selten, was da also bemängelt wird, kann man als Otto-Normal-Kinobesucher fast als Konrinthenkackerei bezeichnen.

„The Dark Knight“ ist natürlich etwas Besonderes, er hatte den Joker. Er hatte Heath Ledger. Trotzdem ist es für mich nicht möglich alle drei Teile zu vergleichen, denn sie funktionieren schließlich als Ganzes und nicht als drei alleinstehende Geschichten. „TDKR“ funktioniert als abschließender Teil wirklich außerordentlich gut.

Er war spannend und mitreißend und hielt einige Überraschungen bereit. Man fühlt mit und wenn man sich treiben lässt, verlässt man das Kino völlig erschöpft, aber unglaublich zufrieden.

Der Film beginnt mit einer Sequenz in der uns Bane „vorgestellt“ wird. Bane wird von Tom Hardy verkörpert und das im wahrsten Sinne. Für mich stand von Anfang an außer Frage, dass Hardy der Aufgabe gewachsen sein würde die entsprechende Masse für Bane aufzubringen. Er ist ohne Zweifel beeindruckend. Auch Nolans Interpretation des Charakters passt zum Geschehen. Für den Zuschauer sind Banes Motive und Handlungsweisen bis zum Ende hin nicht zu erschließen. Seine Maske hilft ihm dabei dieses undurchschaubare, „notwendige Böse“ darzustellen.

Doch leider leistet sich hier die deutsche Synchronisation einen unglaublichen Patzer, da ich bereits den Direktvergleich habe, kann ich sagen, dass der „deutsche Bane“ redet als wäre er geistig zurückgeblieben, was natürlich auf keinen Fall der Fall ist. Im Original bekommt man wirklich Angst, zumal dieser Ansatz von Schmerz herauszuhören ist, der in der deutschen Version komplett nicht da ist. Wirklich schade.

Tom Hardy spielt, trotz hervorgehobener Körpersprache, seinen Part dezent, es sind kleine Details, die seine Performance besonders hervorheben und selbstverständlich die schiere Bedrohung die von seiner Masse ausgeht.

Batman bzw. Bruce Wayne hat sich derweil zurückgezogen und lebt abgeschieden von jeglicher Zivilisation. In gewisser Weise kann man es als Exil bezeichnen, und sein Alter Ego Batman kommt erst wieder zum Einsatz, um Bane aufzuhalten. Jedenfalls um es zu versuchen.

Mir gefällt es wirklich sehr gut, dass Bruce Wayne wieder im Mittelpunkt steht und wir mitverfolgen können, wie er zu sich selbst findet. Dabei hat Christian Bale alle Hände voll zu tun, er muss sich einigen Faustkämpfen unterziehen, aber vor allem Bruce Waynes menschliche Seite erhalten. Bales Leistung ist wie immer solide, aber vor allem durch Unterstützung von Michael Caine kann sein Charakter „glänzen“. Die emotionalsten Szenen des Films betreffen Bruce Wayne und seinen treuen Butler Alfred. Dabei hat Michael Caine wirklich ein großes Lob verdient, der Mann hat es einfach drauf!

Auch die restliche Besetzung glänzt. Zu Morgan Freeman und Gary Oldman muss ich eigentlich nicht viel sagen und räume lieber den „Newcomern“ ein wenig mehr Platz ein. Als erstes wäre da Joseph Gordon-Levitt, der als hochmotivierter Cop John Blake alle Hände voll zu tun hat Gotham zu beschützen. Die Figur des John Blake gefiel mir sehr gut und in meinen Augen hat er Gotham auf eine gewisse Art und Weise repräsentiert. Außerdem ist er ein Idealist dessen Hoffnung zuletzt stirbt und spiegelt dadurch eines der Hauptthemen aus „TDKR“ wider: Hoffnung.

Natürlich darf Anne Hathaway in meinem Review nicht fehlen und ich setze ihren Namen bewusst ans Ende. Welches Mädchen möchte bitte nicht Selina Kyle sein? Und wer war eigentlich der Meinung Anne Hathaway hätte es nicht drauf? Denn „Oh boy! You’re in for a show tonight, son!“ ganz klar stiehlt sie die Show. Es macht unglaublichen Spaß ihr zu zusehen und das sowohl Selina Kyle, als auch Anne Hathaway. Die Rolle ist wie für sie gemacht, und ich war wirklich begeistert. Hathaway verleiht der Figur genau das Maß an Menschlichkeit, die sie für eine Umsetzung im Nolan-Batman-Universum braucht. Einfach phantastisch.

Eventuell sind die verschiedenen Verlaufsstränge, die sich am Ende zusammen knoten, zu Beginn etwas verwirrend. „TDKR“ ist nicht so geradlinig wie „TDK“, aber dennoch kann man darüber hinwegsehen, wenn die Leinwand in der letzten Hälfte quasi explodiert. Zur Behebung des Problems wird eine Zweitsichtung empfohlen.

Der größte Minuspunkt den ich „TDKR“ geben kann ist, zumindest für das deutschsprachige Publikum, die Synchronisation. Wenn ihr euch aber damit abfinden könnte, oder es zumindest im Hinterkopf behalten könnt, dass der Hauptbösewicht des Films vollkommen scheiße klingt, dann ok. Ansonsten werdet ihr um eine OV-Vorstellung nicht herumkommen.

Ich für meinen Teil bin vollends zufrieden mit „TDKR“ und selbst wenn ich kleinere Kritikpunkte finde, war der Film für mich im Ganzen und auch im Hinblick auf die Trilogie so ein Erfolg, dass mir diese Kritikpunkte wie kleine Schokostreusel auf meinem Erdbeerbecher vorkommen, die mir nicht schmecken (die esse ich dann nämlich trotzdem mit!).
Wer sich noch einmal einen Trailer anschauen will ist hier genau richtig!

Montag, 16. Juli 2012

Trailerpark #13! The Dark Knight Rises

Why do we fall, Mr. Wayne?


Bald ist es soweit. Mein persönliches Kino-Highlight des Jahres erscheint endlich auf der Leinwand. Am 26. Juli 2012 startet „The Dark Knight Rises“ in den deutschen Kinos. Damit bin ich mit meinem Trailerpark eine Woche zu früh, allerdings erscheint am 20. Juli 2012 bereits der dazugehörige Soundtrack von Hans Zimmer, auf den ich hiermit aufmerksam machen möchte.
„The Dark Knight Rises“ ist der letzte Teil in Christopher Nolans Batman-Triologie und erinnert vom bisher gezeigten Material mehr an „Batman Begins“ als an den fast gleichnamigen „The Dark Knight“. Nach der traurigen Nachricht von Heath Ledgers Tod war es vorerst recht still um eine Fortsetzung. Für Nolan war aber klar, dass man für einen weiteren Teil auf den Joker verzichten würde.

Was aber erwartet uns dann nun in „The Dark Knight Rises“? Die Gerüchteküche brodelte schon von Anfang an, mögliche Batman-Gegenspieler gab es zu genüge. Am Ende hat es aber Bane geschafft, der Gotham ordentlich einheizen wird. Hinzu kommt die zwar allseits beliebte, aber teilweise auch umstrittene Katze, Selina Kyle. Umstritten weil sie von Hollywood-Sweetheart Anne Hathaway verkörpert wird und böse Zungen der Meinung sind, sie könne diese Ikone nicht angemessen verkörpern. Auch Bane-Darsteller Tom Hardy bekam sein Fett weg. Er sei zu klein, nicht imposant genug.

Doch bereits nach den ersten Bildern und vor allem nach den ersten gezeigten Aufnahmen (Prolog, Trailer) wurden die Aufschreie leiser und weniger. Auf das Endprodukt darf jeder gespannt sein, denn obwohl ich schon lange vollends überzeugt bin, kann ich die noch bestehende Unsicherheit mancher Leute durchaus nachvollziehen.

Zur Geschichte des Filmes kann ich nicht viel sagen. Die Vorgänger-Filme sollten bekannt sein, womit die Aussage „Es geht um Batman.“ ebenfalls hinfällig ist. Natürlich weiß ich, durch eigene Recherche, welche Szenarien in Frage kommen, aber ehrlich gesagt liegt es mir fern hier irgendetwas zu mutmaßen oder im schlimmsten Falle tatsächlich noch mit einem Glückstreffer einen riesen Spoiler zu landen. Deshalb belass ich es bei: ab ins Kino Film anschauen! (Da werdet ihr nicht drum rum kommen.)

Ich persönliche freue mich schon riesig auf den Film und auch auf die nachgehenden Bewertungen und dadurch entstehenden Diskussionen. Denn wenn ein Film schon so einen Hype mit sich bringt ist es klar, dass natürlich auch eine gewisse Skepsis entsteht. Ganz besonders auch, wenn im selben Jahr schon eine andere Comic-Verfilmung einen ähnlichen Hype mit sich zog.

Es ist und bleibt spannend, ob „The Dark Knight Rises“ alle Erwartungen erfüllen oder sogar noch übertreffen kann oder, ob nachher nicht vielleicht doch alle enttäuscht sind. In diesem Sinne merkt euch den 26. Juli 2012 vor und folgt dem Bat-Signal!

Zum Schluss noch einen der zahlreichen Trailer und dann ab ins Kino!
Copyright by Doris